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Expeditionskreuzfahrt - Spitzbergen

Landschafts - und Wildlife-Fotografie


Arktis - Rund um Spitzbergen bis Kvitøya - Im Reich von Eisbär & Eis

Unberührte arktische Wildnis / Kristallblaue Gletscher / Faszinierende Fjorde /
Eis bedeckte Meere / Eisbären, Wale & Polarfüchse / Magisches Spiel der Mitternachtssonne


Einzigartige Foto-Expeditionskreuzfahrt mit exzellentem Schiff spezieller Eisklasse

    Die Arktis beeindruckt durch ihre eigenwillige Mischung aus Schönheit und Einsamkeit.
    Abenteurer, die einmal ihren Fuß über den nördlichen Polarkreis gesetzt haben, kommen oft nie wieder davon los.

    Eine Spitzbergen-Umrundung gehört sicherlich zu den ungewöhnlichsten und aufregendsten Expeditions-Schiffsrouten Europas. Grandiose Naturbilder, außergewöhnliche Momente und berührende Erfahrungen erwarten Sie auf dieser Reise. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, Wale, Rentiere, Polarfüchse, Walrosse, Robben und den Eisbär - König des Nordens – zu sehen und in Ihren Bildern festzuhalten.

    Erkunden Sie Spitzbergen in einer kleinen Gruppe an der Seite unseres renommierten Fotografen & erfahrenen Expeditionsteams und unternehmen Sie Zodiak-Exkursionen, Foto-Wanderungen und/oder entdecken Sie die polare Unterwasserwelt des Nordatlantiks.

    Genießen Sie einen Aufenthalt auf einem exzellenten Expeditionskreuzfahrtschiff unseres Kooperationspartners Oceanwide Expeditions und erfahren Sie – gemeinsam mit uns – fantastische Landschaften und eine artenreiche Tierwelt im größten arktischen „Freiluftlabor“ der Welt.


    • Fotografische Highlights

      • Turmhohe Gletscher, faszinierende Fjorde und atemberaubende Natur im Reich der Eisbären lassen das Herz jedes Fotografie-Begeisterten höher schlagen
      • Unberührte arktische Wildnis und die abgelegene weiße Insel "Kvitøya" jenseits des 80. Breitengrades sorgen für ein authentisches Expeditionserlebnis
      • Fotografische Entdeckungsreise entlang der Packeisgrenze inmitten glitzernder Eiskappen, die von der magischen Mitternachtssonne beleuchtet werden
      • Bestaunen und fotografieren Sie Eisbären, Walrosse und riesige Kolonien von Seevögeln in ihrem natürlichen Lebensraum
      • Traumhafte Lichtstimmungen, durch Fjorde triftende Eisberge, dramatische Felsformationen und unendliche weiße Landschaften
      • Beobachten  Sie die einzigartige arktische Tierwelt, wie z. B. Polarfüchse, Rentiere, Robben und Wale in freier Wildbahn
      • Schneebedeckte Berge und endlose Tundra-Landschaften bieten Fotomotive im Überfluss
      • Erleben Sie die Arktis auf einem hohen Aktivitätslevel - während einer Zodiac-Exkursion, einer Foto-Wanderung oder beim Polartauchen im Nordatlantik
      • Individuelles Coaching und professionelle fotografische Anleitung durch einen renommierten Natur- & Wildlife-Fotografen von Brockmann Photo & Travel direkt an den Spots in einer kleinen Gruppe
      • Workshops, Lesungen und Vorträge rekapitulieren die Erlebnisse und vertiefen Ihr Wissen über die Polarregionen
      • Moderne Schiffe mit entsprechender Eisklasse bieten als „schwimmende Hotels“ eine komfortable Unterkunft mit Vollverpflegung
      • Begleitung und intensive Betreuung durch ein fachkundiges und qualifiziertes Expertenteam von Oceanwide Expeditions
    • Zielgruppe

      Die Foto-Expeditionskreuzfahrt „Spitzbergen Umrundung - Kvitøya, Im Reich von Eisbär & Eis“ ist perfekt geeignet für Abenteurer, Einsteiger und Fortgeschrittene der Fotografie. Aufgrund der kleinen Gruppengröße von „Brockmann Photo & Travel“ haben wir die Möglichkeit, gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Reiseteilnehmer einzugehen, welchen wir die Möglichkeit bieten, Ihre einzigartigen Reiseerlebnisse in hochwertigen und authentischen Landschafts- und Wildlife-Aufnahmen festzuhalten.

      Sie haben auf dieser Reise die Möglichkeit, einige der schönsten arktischen Landschaften kennenzulernen, gleichzeitig aber auf unterschiedlichste Art und Weise aktiv zu werden: bei Fotoworkshops, Zodiac-Ausflügen und Wanderungen oder während eines Tauchgangs im nördlichen Polarmeer. Und natürlich bleibt genügend Zeit für die Beobachtung und Fotografie von Eisbären, Polarfüchsen, Robben, Walrossen, Seevögeln oder Walen.

      Die Philosophie dieser Reise lautet: „Die Zeit auf See möglichst kurz halten, um so viel Zeit wie möglich an Land zu verbringen.“ Ihre körperliche Konstitution sollte daher so gut sein, dass einfache bis mittelschwere Spaziergänge und Wanderungen zu attraktiven Lokationen mit Fokus auf Landschafts- und Wildlife-Fotografie möglich sind. Reisegäste, die es etwas gemütlicher mögen, werden an Zodiac-Fahrten Gefallen finden und können am normalen Küsten- und Land-Exkursionsprogramm teilnehmen. Für nicht fotografierende Partner bietet diese Reise ebenfalls ein tolles Reise- und Naturerlebnis.

    • Was erwartet Sie?

      • Basics und Besonderheiten der Wildlife- und Landschaftsfotografie
      • Sensibilisierung für mögliche Motive in der Natur
      • Die ‚richtige‘ Belichtung finden und die Wirkung von Zeit und Blende erlernen
      • Gestalterische Möglichkeiten durch Langzeitbelichtungen
      • Der richtige Umgang mit Polarisations-, Grau- und Grauverlaufs-Filtern
      • Einsatz von Zoom-Objektiven und Festbrennweiten
      • Perspektive in Abhängigkeit von Brennweite und Standort
      • Vorvisualisierung der Aufnahmen: von der Komposition bis zur Postproduktion (kleiner Exkurs in die Bildbearbeitung, insbesondere bei schlechtem Wetter)
      • Auf Wunsch des Teilnehmers werden eigene Aufnahmen auf dem Computer des Coaches ausgewertet (bringen Sie hierzu bitte eine externe Festplatte oder USB-Stick mit)
      • Viele Gespräche rund um die Fotografie in einer netten Gruppe Gleichgesinnter

    Antarktische Halbinsel

    Ph. D. Marco Gaiotti

    Preis & Leistungen


    Foto-Expeditionskreuzfahrt - Rund um Spitzbergen - Im Reich von Eisbär & Eis
    11.08. bis 20.08.2022

    Internationaler Top Fotograf & Coach: Marco Gaiotti
    10 Tage / 9 Nächte - ab/bis Longyearbyen (Svalbard)
    Destination: Spitzbergen / Arktis

    Expeditions-Schiff: m / v Plancius

    >> Details zu Kabinen & Preisen <<

    Im Preis inbegriffen:

    • Englisch/Italienisch-sprachige professionelle Fotoreiseleitung (Team Brockmann Photo & Travel) mit limitierter Teilnehmerzahl von max. 12 Personen
    • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie ab/bis Longyearbyen mit Vollpension
    • Alle Mahlzeiten einschließlich Snacks, Kaffee und Tee während der gesamten Reise an Bord des Schiffes
    • Alle Landausflüge und Aktivitäten inkl. Zodiac-Exkursionen
    • Fachkundige Vorträge und Führung eines internationalen Expeditionsteams an Bord und an Land
    • Hin- und Retour Sammeltransfers und Gepäckabfertigung zwischen Flughafen, Hotels und Schiffen (gilt nur für Gruppenflüge von/nach Longyearbyen)
    • Alle sonstigen Steuern und Hafengebühren rundum das Schiffsprogramm
    • AECO-Gebühren und staatliche Steuern
    • Umfangreiche Reiseunterlagen (Boarding Pass, Reiseinformationen)
    • Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
    • Reisepreissicherungsschein nach deutschem Reiserecht (§§651r und 651w BGB)

    Nicht im Preis inbegriffen:

    • Jegliche Flugkosten, ob für Linien- oder Charterflüge
    • Landarrangements vor und nach der Schiffsreise (z. B. Hotelübernachtungen an Land)
    • Transfer vom/zum Schiff außerhalb der dargestellten inkludierten Leistungen
    • Reisepass- und Visakosten
    • Staatliche An- und Abreisesteuern
    • Mahlzeiten an Land
    • Reiseversicherung: eine Reise-Krankenversicherung inkl. Evakuierung und Rückholung (diese ist obligatorisch)
    • Der Abschluss einer Reiserücktritts- und Reisegepäckversicherung wird empfohlen
    • Gebühren für Übergepäck und alle persönlichen Ausgaben wie Wäscherei, Bar, Getränke und Telekommunikationsgebühren
    • Das übliche Trinkgeld am Ende der Reise für Stewards und anderes Servicepersonal an Bord (Richtlinien werden zur Verfügung gestellt)

    Reiseprogramm


    Tag 1: Ankunft in Longyearbyen – Norwegische Festung in der Hocharktis / Einschiffung

    Unser Abenteuer beginnt in Longyearbyen, einem der nördlichsten Orte der Erde - gelegen auf der größten Insel des Svalbard Archipels. Mit Ihrer Ankunft in der kleinen Stadt betreten Sie eine ganz andere Welt. Die mächtige arktische Wildnis dominiert hier das Leben. Genießen Sie die Atmosphäre  und lebendige kulturelle Vielfalt bei einem Bummel durch das Städtchen mit ihren Galerien, Pubs, Restaurants und Geschäften. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, das Svalbard Museum zu besuchen, in dem man tieferen Einblick in die naturkundliche und kulturelle Geschichte der ehemaligen Bergbaustadt erhält. Trotz der relativ dichten Bebauung der Siedlung wurden hier, in der klimatisch wärmsten Region Svalbards, eine große Zahl seltener oder vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten nachgewiesen.

    Arktis

    Arktis

    Arktis

    Endlich ist es soweit! Am frühen Abend heißt es: „Leinen los“! Unser Schiff läuft jetzt durch den Isfjord - dem mit 107 km Länge zweitlängsten und markantesten Fjordsystem Svalbards - aus. In den inneren Teilen des Fjords verändert sich immer wieder das Landschaftsbild. Riesige U-förmige Täler, die von den gigantischen Gletschern vor zehntausend Jahren in den Berg geschnitten wurden, beherbergen heute große Populationen von Spitzbergen-Rentieren. Mit etwas Glück könnten wir hier auch bereits unsere ersten Zwergwale sichten.


    Tag 2: Krossfjord / Nordwest-Spitzbergen-Nationalpark / Ny Ålesund

    Nach unserer Fahrt entlang der Westküste in Richtung Norden erreichen wir am Morgen den wunderschönen, abwechslungsreichen Krossfjord, welcher zum Nordwest-Spitzbergen-Nationalpark gehört. Die landschaftliche Szenerie variiert hier von großen Tundra-Ebenen bis hin zu alpinen Gebirgsgipfeln mit spektakulären Gletscherabbrüchen. Sobald wir den 14. Juli-Gletscher erreichen, erleben wir eine grandiose Szenerie umhertreibender Eisberge, die ins Meer kalben. Hier besteht die Möglichkeit, einen Ausflug mit dem Zodiac zu einer gigantischen blau-weißen Gletscherfront zu unternehmen. Auf den grünen Hängen in der Nähe des Gletschers blühen arktische Blumen und am Kliff nisten Dreizehenmöwen, Dickschnabellummen oder Papageitaucher, die mit der Aufzucht ihrer Küken beschäftigt sind. Hier bestehen auch gute Chancen, einen Polarfuchs zu entdecken, der am Fuß der Vogelkolonien nach hilflosen Jungvögeln sucht. Auch Eisbären kann man hier mit etwas Glück beobachten. Auf Zodiac-Exkursionen entlang der Gletscher begegnet man nicht selten Bartrobben, die sich auf Eisschollen ausruhen.

    Arktis

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    Unser nächstes Ziel erreichen wir am Nachmittag - Ny Ålesund, die nördlichste, dauerhaft bewohnte Ortschaft der Erde mit dem nördlichsten Postamt der Welt. In dem ursprünglichen Bergarbeiterdorf, welches einst die nördlichste Eisenbahn der Welt unterhielt, hat sich heute ein internationales Forschungszentrum etabliert, in dem verschiedene Nationen jeweils Stationen betreiben, wie zum Beispiel auch das deutsche Alfred-Wegener-Institut. Sollten Sie sich für die Geschichte der Eroberung der Arktis interessieren, besteht hier die Gelegenheit, den alten Ankermast, an dem Amundsen (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten, zu besuchen. Auch ornithologisch hat dieses Gebiet eine Menge zu bieten, denn Tundra-Gebiete sind wichtige Sammelplätze für Gänse. Ein Bummel durch den Ort führt zu den Brutgebieten von Nonnen- und Kurzschnabelgänsen und wehrhafter Küstenseeschwalben. Anschließend nehmen wir Kurs auf die „Sieben Inseln“, dem Lebensraum von Eisbären, Walrossen und der Elfenbeinmöwe.

    Arktis

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    Tag 3: Sieben Inseln – 80° Nord und 540 Meilen vom Nordpol entfernt

    Die „Sieben Inseln“ (Sjuøyane) liegen im nördlichsten Teil des Svalbard-Archipels. Hier erreichen wir 80° Nord und sind somit nur noch 870 km (540 Meilen) vom geographischen Nordpol entfernt. Die hocharktische Landschaft ist atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die schneidende Kälte ist extrem. Das arktische Meer ist in diesem Teil Spitzbergens voller Treibeis. Fasziniert blicken wir auf die gefrorenen Panoramen, währenddessen unser Kapitän und das Expeditionsteam die Dichte und Bewegung des Eises sorgfältig analysieren, um die endgültige Expeditions-Route festzulegen.

    Arktis

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    Letztendlich entscheiden die Eisverhältnisse darüber, ob wir den 80. Breitengrad überqueren und die Sieben Inseln am äußerste Ende des Archipels erreichen. Während des Tages kreuzen wir im Packeis umher und halten die unwirklichen Szenerien mit ihren beliebten Besuchern, den Eisbären, Walrossen und Möwen-Kolonien in unseren Bildern fest.

    Arktis

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    Tag 4: Nordaustlandet / Die gigantische Gletscherfront des Schweigaardbreen

    Heute nehmen wir Kurs auf das beinahe vollständig vom Eis bedeckte Nordaustlandet, die mit einer Fläche von 14.443 Quadratkilometern zweitgrößte Insel des Svalbard-Archipels. Gletscher haben die arktische Landschaft über mehrere Eiszeiten hinweg geformt. Heute ist die Insel von sanften Hügeln und runden Bergkuppen geprägt. Wir passieren auf dieser Route das Gebiet, in dem der italienische Kapitän Sora Alpinøya 1928 versuchte, die Nobile Expedition zu retten. Schon bald richtet sich unser Blick erwartungsvoll auf die surrealen Gletscherformationen des blau glitzernden Schweigaardbreen – ein Traumpanorama offenbart sich hoch aufragend vor uns. Sollten es die Eis- und Wetterbedingungen nicht zulassen, planen wir alternativ eine Anlandung in Firkantbukta.

    Arktis

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    Hier bietet sich die Möglichkeit zur Wanderung auf eine Anhöhe, welche uns einen fantastischen Ausblick auf die endlose, karge Küstenregion mit ihren Eisbergen und Gletschern bietet. Während einer Zodiac-Exkursion in der Nähe von Storøya, haben wir gute Chancen, Ringelrobben und Walrosse zu beobachten und natürlich zu fotografieren.

    Arktis

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    Tag 5: Die Eiskappe der „Weißen Insel“ Kvitøya - 80° Nord

    Wir hoffen, heute die selten besuchte „Weiße Insel“ (Kvitøya) ganz im Nordosten des Svalbard-Archipels, auf 80°N/32°30’E, nahe dem russischen Hoheitsgebiets, zu erreichen. Die abgelegene 682 km² umfassende Insel ist unbewohnt und größtenteils von einer Eiskappe bedeckt, welche nur wenig Raum für eis- und schneefreie Zonen läßt. Nun ist das Ende der Welt in der westeuropäischen Arktis nicht mehr weit entfernt vom russischen Franz Josef Land. Eine Anlandung auf Kvitøya ist evtl. an der Westseite von Andréneset möglich, welches ziemlich exponiert im offenen Meer liegt. Neben dem häufig wilden Wetter sind es vor allem herumstreifende Eisbären, die oft dafür sorgen, dass man nicht an Land gehen kann. Wir versuchen auch, nach Kraemerpynten an der Ostseite der Insel zu gelangen, an der eine große Walross-Herde residiert.

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    Tag 6: Bråswellbreen - Der längste Gletscher von Spitzbergen

    Während unserer Fahrt entlang der beeindruckenden Küstenlinie genießen wir den Ausblick auf die südlich von Nordaustlandet gelegene Insel Isisøya - die drittgrößte Eiskappe der Welt, welche von Nunataks (Bergspitzen) geprägt ist. Die früher von Gletschern umringte Insel ist mittlerweile komplett vom Meer umgeben und hält einige wundervolle Foto-Motive für uns bereit. Auch hier wollen wir uns einen Landgang nicht entgehen lassen, insofern dieser möglich ist. Unsere Reise führt uns später zur spektakulären Front des Brasvell-Gletschers (Bråswellbreen), der längsten Gletscherstirn Spitzbergens mit den berühmten Schmelzwasserfällen.

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    Tag 7: Freemansund / Barentsøya / Edgeøya & Diskobukta

    Heute treffen wir auf die weiter südlich liegenden, durch den Freeman-Sund getrennten, Inseln Barentsøya und Edgeøya. Gelingt es uns, am Barentsøya (Sundneset) anzulegen, erzählt hier eine alte Trapperhütte vom schweren Leben der Pelzjäger in der Arktis. Von hier aus führt uns ein Spaziergang durch die Tundra auf der Suche nach Rentieren und Weißwangengänsen. Besteht die Chance, in  Kapp Waldburg anzulanden, treffen wir hier mit hoher Wahrscheinlichkeit Dreizehenmöwenkolonien, währenddessen sich in Rindedalen die Gelegenheit für einen Tundra-Spaziergang an Land zu bietet. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya. In dieser seichten Bucht landen wir mit dem Zodiac an einem mit sibirischem Treibholz und Walknochen übersäten Strand. Ganz in der Nähe patrouillieren oft Polarfüchse und manchmal auch Eisbären mit ihren Jungtieren, denen wir uns fotografisch widmen können.  Am Kapp Lee, unserem präferierten Ziel, befindet sich ein Walross-Ruheplatz, der uns unzählige Foto-Perspektiven bietet. Ebenso könnte eine Entdeckungstour zu den Pomoren-Ruinen, Zeitzeugen der arktischen Fischer & Jäger, auf unserem Tagesprogramm stehen.

    Arktis

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    Tag 8: Insel der spitzen Berge / Der spektakuläre Hornsund-Fjord

    Wir genießen den Morgen während einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des Hornsund-Gebiets mit seinen spektakulären turmartigen Massiven im südlichen Spitzbergen. Majestätische Gipfel und dramatische Fjorde prägen die Region. Oft sind die höchsten Gipfel in Nebel gehüllt, doch mit etwas Glück erhaschen wir einen Blick auf den 1.431 Meter hohen Hornsundtind am Ende des Fjordes. Atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer, bevor sie auf unzählige Eisberge treffen, die elegant durch das kalte und geheimnisvolle Polarmeer treiben. Imposant ragen die spitzen, schroffen Berggipfel in den Himmel und veranschaulichen, warum holländische Entdecker die Inselgruppe „Spitsbergen“ nannten. Entlang der Küste bietet sich eine Vielzahl von Anlandungsmöglichkeiten zu geschichtlich interessanten Orten. Vierzehn prächtige Gletscher kalben in den tiefen Fjord währenddessen sich auf den Eisschollen Robben tummeln.

    Arktis

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    Der Hornsund ist auch als Aufenthaltsort zahlreicher Eisbären bekannt - dafür sorgt der kurze Weg über Land vom Ende des Fjordes an die Ostküste von Spitzbergen. Die Wahrscheinlichkeit, Robben und Belugawale vor die Kamera zu bekommen, ist hier sehr hoch.


    Tag 9: Bellsund‘s Flora, Fauna und eine bewegende Geschichte

    Unsere gemeinsame Reise neigt sich leider schon dem Ende entgegen. So laufen wir am vorletzten Expeditionstag den Bellsund an, eines der größten Fjordsysteme Svalbards. Meeresströmungen sorgen dafür, daß diese Region etwas wärmer als andere Gebiete der Inselgruppe ist, was sich an der relativ üppigen Vegetation zeigt. Hier gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten, die vielfältige Tierwelt zu genießen und auf den historischen Pfaden der damaligen Jäger und Walfänger zu wandeln. In Ahlstrandhalvøya, an der Mündung des Van-Keulen-Fjords, planen wir einen Landgang an einem sehr nachdenklichen Ort. Unzählige Skelette von Weißwalen aus der Zeit des sinnlosen Abschlachtens der Belugas erinnern an die Folgen der Ausbeutung im späten 19. Jahrhundert. Glücklicherweise hat sich die Population erholt und es besteht die Chance, Belugas wieder in größeren Gruppen anzutreffen. Am Nachmittag durchkreuzen wir die Fjordlandschaft des faszinierenden Bellsunds – die Gelegenheit, grasende Rentiere oder brütende Krabbentaucher an den Felshängen zu beobachten. Lassen wir unserer Fantasie inmitten dieser majestätischen Natur freien Lauf – in einer Umgebung, in der die Zeit stillzustehen scheint.

    Arktis

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    Tag 10: Ende der Reise in Longyearbyen / Heimreise

    Jedes Abenteuer - egal wie groß - geht irgendwann zu Ende. Jetzt ist es Zeit, in Longyearbyen von Bord zu gehen - mit Erinnerungen, die uns überall dorthin begleiten werden, wo auch immer sich unser nächstes Abenteuer befindet. Unvergessliche Morgen-, Abendstunden und Nächte ließen uns Geschichten erzählen, die uns durch unsere Bilder noch lange in Erinnerung bleiben werden. Mit vielen Eindrücken und Fotos in der Kamera geht es heute auf die Heimreise.


    Hinweis: Die Chancen, dass wir Kvitøya erreichen und eine vollständige Svalbard-Umrundung (basierend auf den Erfahrungen aus den Reisen im Zeitraum 2013-2019) durchführen können, liegen bei 70 %. Für den Fall, dass wir keine vollständige Umrundung durchführen können, greifen wir auf eine Umrundung von Spitzbergen durch die Hinlopenstraße zurück. Diese Reiseroute dient nur zur Orientierung. Das Programm kann je nach Eis-, Wetter- und Wildtierbeobachtung variieren. Anlandungen sind abhängig von der Verfügbarkeit von Plätzen, Genehmigungen und Umweltbelangen gemäß AECO-Vorschriften. Offizielle Fahrpläne und Anlandeplätze werden vor Beginn der Saison mit AECO festgelegt, doch der Expeditionsleiter bestimmt den endgültigen Fahrplan. Flexibilität ist bei Expeditionskreuzfahrten von äußerster Wichtigkeit. Die Durchschnittsgeschwindigkeit unseres Schiff beträgt 10,5 Knoten.

    Tierbeobachtungen: Diese Reise um Spitzbergen bietet Ihnen gute Chancen, Wale, Füchse, Rentiere, Robben und Eisbären beobachten zu können. Die Expedition wird auf der Insel Kvitøya landen, einem Ort von historischer Bedeutung und Heimat einer großen Walrosspopulation ist. Die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen können jedoch nicht garantiert werden. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir setzen jedoch all unsere Erfahrungen und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

    Aktivitäten


    Zodiac-Exkursion

    Zodiac-Exkursion

    Glei­ten Sie zwi­schen im­po­san­ten Eis­ber­gen und Glet­schern um­her oder er­le­ben Sie die ein­zig­ar­ti­ge Tier­welt des Nord­polar­meeres zum Grei­fen nah. Be­stau­nen Sie Eis­bä­ren auf ei­ner Eis­schol­le,  Rob­ben oder Wa­le, die Sie rechts und links auf Ihrem Weg be­glei­ten. Mit un­ver­zicht­ba­ren ex­pe­di­tions­taug­li­chen Schlauch­booten er­kun­den wir in klei­ne­ren Grup­pen die gran­dio­se Na­tur der Ark­tis und er­le­ben die un­be­rühr­te Wild­nis aus nächs­ter Nähe.

    Foto-Coaching

    Foto-Coaching

    Wer­ten Sie Ihre außer­ge­wöhn­li­chen Ur­laubs­er­leb­nis­se mit qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen und authen­ti­schen Bil­dern auf. Im Rah­men ei­ner klei­nen Fo­to-Rei­se­grup­pe bie­ten wir Ihnen die Mög­lich­keit, wäh­rend der Ex­pe­di­tions­kreuz­fahrt ganz ge­zielt auf Ihre in­di­vi­duel­len fo­to­gra­fi­schen Be­dürf­nis­se ein­zu­ge­hen. Un­ser re­nom­mier­ter Fo­to­graf & Coach aus dem Team „Brock­mann Pho­to & Tra­vel“ bringt Sie auf das näch­ste fo­to­gra­fi­sche Le­vel und im per­fek­ten Mo­ment an den rich­ti­gen Ort.

    Polartauchen

    Polartauchen

    Sie wa­ren noch nie mit ei­ner Rob­be auf po­la­rem Tauch­gang? Dann ha­ben Sie jetzt die Mög­lich­keit! Die Ark­tis bie­tet nicht nur Eis, son­dern auch ei­ne ein­zig­ar­ti­ge Un­ter­was­ser­welt. Die Kom­bi­na­tion aus Meer­was­ser, Son­nen­licht und außer­ge­wöhn­li­chen Eis­for­ma­tio­nen sorgt für ein über­wäl­ti­gen­des, stän­dig wech­seln­des Farb­spek­trum mit ei­ner fan­tas­ti­schen Nu­an­cen­viel­falt. Beim Tau­chen wer­den Sie vie­le wun­der­same Mee­res­be­woh­ner er­le­ben, die Sie nie ver­ges­sen wer­den.

    Kabinen & Preise


    Superior Cabin

    Superior Cabin

    m / v Plancius

    • 2 Fenster, 1 Doppelbett
    • 1 Sofa, Tisch & Stuhl, Kühlschrank
    • Private Dusche & Toilette, Haartrockner
    • Flachbild-TV, Telefon und WiFi (extra)
    • Reichlich Stauraum

    Doppel Deluxe Cabin

    Doppel Deluxe Cabin

    m / v Plancius

    • 2 Fenster, 2 Einzelbetten
    • Tisch & Stuhl, Reichlich Stauraum
    • Private Dusche & Toilette, Haartrockner
    • Flachbild-TV, Telefon und WiFi (extra)
    • Eckkabinen (größer als normale DK)

    Twin Window Cabin

    Twin Window Cabin

    m / v Plancius

    • 1 Fenster, 2 untere Liegeplätze
    • Tisch & Stuhl
    • Private Dusche & Toilette, Haartrockner
    • Flachbild-TV, Telefon und WiFi (extra)
    • Reichlich Stauraum

    MS Plancius


    Technische Daten

    Passagiere: 108 Gäste, 52 Kabinen
    Personal: 47
    Länge: 89 Meter (293 Fuß)
    Breite: 14,5 Meter (47 Fuß)
    Tiefgang: 5 Meter (16 Fuß)
    Eisklasse: 1D, 100A1-Passagierschiff
    Geschwindigkeit: 10,5 Knoten Durchschnitt

    m / v Plancius

    Wissenswertes

    Bordsprache: Englisch
    Foto-Coach: Englisch-/Italienisch-sprechend
    Zahlungsmittel: USD, Euro, Mastercard, VISA
    Gesundheit: Med. Fragebogen vorgeschrieben
    Brücke: offen
    Schiffsarzt: ein Arzt ist an Board
    Downloads: Deck Plan, Schiffsdetails

    Geschichte
    Die MS Plancius wurde 1976 als Meeresforschungsschiff für die Niederländische Königliche Marine gebaut und erhielt den Namen “Hr. Ms. Tydeman”. Das Schiff fuhr bis Juni 2004 im Dienst der niederländischen Marine und wurde schließlich von Oceanwide Expeditions gekauft. 2009 wurde es zu einem Passagier-Schiff umgebaut. Es entspricht den neuesten SOLAS-Vorschriften (Safety of Live at Sea, zu dt. „Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See“ von 1974). Die MS Plancius ist vom Lloyd’s Register zertifiziert und fährt unter niederländischer Flagge. Das eisverstärkte Schiff Plancius ist ein ideales Schiff für polare Expeditionsfahrten in die Arktis und Antarktis.

    Komfort & Charakter
    Das Schiff verfügt über ein Restaurant/Vortragsraum auf Deck 3 und eine geräumige Aussichts-Lounge (mit Bar) auf Deck 5 mit großen Fenstern, die eine volle Panorama-Aussicht erlauben. Das Schiff bietet außerdem große freie Deckflächen (mit kompletter Rundgangmöglichkeit auf Deck 4), die exzellente Möglichkeiten zur Landschafts- und Tierbeobachtung bieten. Es ist darüber hinaus mit 10 Mark V-Zodiacs mit 40-PS-Viertakt Außenbordmotoren und 2 Gangways auf der Steuerbordseite ausgestattet, die rasche Zodiac-Einsätze erlauben. Die MS Plancius ...

    ist komfortabel und schön eingerichtet, jedoch kein Luxusschiff. Unsere Reisen in die Arktis und Antarktis zeichnen sich in erster Linie durch ein Erkundungs- und Bildungsreiseprogramm aus, wobei wir möglichst viel Zeit an Land verbringen. Die MS Plancius wird diesen Ansprüchen voll gerecht. Das Schiff ist mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgestattet, der den Geräuschpegel und die Vibration des Schiffs erheblich verringert. Die 3 Dieselmotoren entwickeln eine Leistung von jeweils 1230 PS und machen das Schiff 10-12 Knoten schnell. Das Schiff ist eisverstärkt und wurde speziell für Meeresforschungsreisen gebaut. Die Crew der MS Plancius besteht aus 18 nautischen Besatzungsmitgliedern, 19 Hotelfachkräften (6 Köche, 1 Hotelmanager, 1 Steward/Barkeeper und 11 Stewards), 7 Expeditionsmitarbeitern in der Antarktis (1 Expeditionsleiter und 6 Reiseführer/Vortragende), beziehungsweise 8 Expeditionsmitarbeitern in der Arktis (1 Expeditionsleiter und 7 Reiseführer/Vortragende), sowie einem Arzt.

    Altersgruppe & Nationalitäten an Bord
    Das Alter der Passagiere auf einer typischen Reise liegt zwischen 30 und 80 Jahren – die meisten Passagiere sind dabei zwischen 45 und 65 Jahre alt. Unsere Expeditionen ziehen frei denkende Reisende aus aller Welt an, die sich durch ihr großes Interesse auszeichnen, entlegene Regionen zu erkunden. Der Kameradschaftsgeist, der sich an Bord entwickelt, macht einen wichtigen Teil des Expeditionserlebnisses aus. Auf vielen Reisen sind Reisende unterschiedlicher Nationalitäten an Bord.

    Kleiderordnung
    Die Kleidung an Bord des Schiffes ist informell. Bringen Sie bequeme Freizeitkleidung für alle Aktivitäten mit. Bitte beachten Sie, dass man viel von der spektakulären Landschaft bereits vom Deck aus sehen kann, auf dem es rutschig sein kann. Wir empfehlen daher robuste Schuhe mit rutschfesten Sohlen. Sorgen Sie möglichst dafür, dass Sie Ihren Parka nie lange suchen müssen, wenn aus den Lautsprechern „Wale in Sicht!“ ertönt und Sie nach draußen eilen müssen. Tragen Sie Kleidung möglichst nach dem Zwiebelprinzip, da es in den Schiffsräumen angenehm warm ist und draußen oft kalt sein kann. 

    Trinkgeld
    Es ist üblich, der Schiffsbesatzung am Ende der Reise ein Trinkgeld zu überlassen. Sie erhalten detaillierte Leitlinien an Bord. Trinkgelder sind eine persönliche Angelegenheit und es steht Ihnen frei, die in Ihren Augen angemessene Summe zu geben. Als allgemein anerkannte Richtschnur empfehlen wir 8 bis 10 US-Dollar pro Person pro Tag. Wir empfehlen Bargeld in Euro oder US-Dollar.

    Nichtraucherregelung
    An Bord des Schiffes herrscht Rauchverbot, sodass in den Innenräumen grundsätzlich nicht geraucht werden darf. Sie dürfen an ausgewiesenen. Stellen Deck rauchen, jedoch auf keinen Fall Zigaretten(filter) über Bord werfen! Bitte respektieren Sie die Wünsche der Nichtraucher.


    • Was soll ich mitbringen

      • Gute Laune, Motivation und Liebe zur Fotografie
      • Wenn vorhanden: eine Spiegelreflexkamera (analog oder digital); ansonsten Bridge- oder Kompaktkamera mit Bedienungsanleitung
      • Empfehlenswert (kein Muß!) sind 2 Body’s, da durch einen Objektivwechsel die Gefahr besteht, eine spannende Szene zu verpassen. Sie verringern ausserdem das Risiko von Sensorflecken und Verschmutzungen.
      • Verschiedene Objektive bzw. Brennweiten: von Super-Weitwinkel bis Teleobjektiv (wie vorhanden): normale Brennweite 24-70 mm, mittleres Teleobjektiv 70-200 mm, Telezoom: 180-400 mm, 500 mm fixe Brennweite, lichtstarke Festbrennweite 300 mm f/2.8, Ultraweitwinkel: z.B. 14-24 mm für Landschafts- und Nachtaufnahmen
      • Speicherkarten, Akkus, Ladegerät
      • Optische Filter: z. B. Polfilter oder Grau(verlaufs)filter (soweit vorhanden)
      • Stabiles Einbein- oder Dreibein-Stativ, Fernauslöser (soweit vorhanden)
      • Bequemer Fotorucksack oder Fototasche (auch für kurze Wanderungen geeignet)
      • Wenn möglich: Laptop/Tablet zur Datensicherung (inkl. Kartenlesegerät) oder ggf. Bildbearbeitung (individuell)

        Die fotografische Ausrüstungsliste soll lediglich eine Hilfe sein; sie ist nicht als Dogma zu verstehen. Wer unsicher ist, kann sich darauf verlassen, dass er mit dem genannten Equipment sehr gut vorbereitet ist.

        In den Dokumenten zum Download finden Sie darüber hinaus eine Ausrüstungs-Checkliste von Oceanwide Expeditions, mit deren Hilfe Sie sich bestens auf die Kreuzfahrt vorbereiten können. Bitte wenden Sie sich im Fall von Rückfragen gern direkt an uns.

        Download Dokumente:
      • Materialliste Fotografie
      • Ausrüstungsliste Oceanwide Expeditions
    • Wichtige Hinweise

      • Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen. Bei Nicht-Erreichen der Mindestteilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Reise bis 28 Tage vor Reisebeginn abzusagen.
      • Zahlungs-/Stornierungsbedingungen: es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Schiffsreisen.
      • Zahlungsmittel an Board: USD, Euro, Mastercard, VISA.

      • Einreisebestimmungen Argentinien: bitte beachten Sie die Hinweise des Auswärtigen Amtes

      • Einreisedokumente für Deutsche Staatsbürger: gültiger Reisepass. Das Reisedokument muss bei der Einreise gültig sein. Eine Gültigkeitsdauer über die Dauer des geplanten Aufenthalts hinaus wird empfohlen. Gäste anderer Nationalität informieren sich bitte über die jeweiligen Visa- und Einreisebestimmungen bei ihrem zuständigen Konsulat oder setzen sich direkt mit uns in Verbindung.

      • Visum: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise kein Visum.

      • Versicherung: Reiseversicherung: eine Reise-Krankenversicherung inkl. Evakuierung und Rückholung (diese ist obligatorisch). Der Abschluss einer Reiserücktritts- und Reisegepäckversicherung wird empfohlen.

      • Gesundheit: Das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens (online) vor Reiseantritt ist vorgeschrieben.

      • Fitness: Ihre körperliche Konstitution sollte so gut sein, daß einfache bis mittelschwere Spaziergänge und Wanderungen zu attraktiven Lokationen mit Fokus auf Landschafts- und Wildlife-Fotografie möglich sind.

      • Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

      • Einzelreisende: wird keine Einzelkabine gewünscht, ist die Unterbringung an Bord in geteilten Kabinen möglich. Die Unterbringung erfolgt in diesem Fall mit anderen Reisenden des gleichen Geschlechts und evtl. anderer Nationalität.

    • Reiseroute

    • Wissenswertes

      Die Arktis befindet sich an dem nördlichsten Teil unserer Erde. Sie setzt sich aus dem Arktischen Ozean, Teilen Kanadas, Russlands, den Vereinigten Staaten, Grönland, Norwegen mit Spitzbergen, Finnland, Schweden und Island zusammen. Spitzbergen ist der Name der Hauptinsel, während Svalbard die offizielle Bezeichnung für die Inselgruppe ist. Die zweitgrößte Insel ist das Nordaustland, gefolgt von Edgeøya, Barentsøya und Prins Karls Forland. Svalbard steht unter norwegischer Verwaltung und Gesetzgebung. Aufgrund der lokal unterschiedlichen Geologie und des Klimas ist Spitzbergen landschaftlich sehr abwechslungsreich. Vor allem die Westküste ist mit ihren alpin-schroffen Gebirgszügen stark gebirgig, während zentrale Bereiche sowie der Norden und Osten eher von weitläufigen Landschaften mit Plateaubergen gekennzeichnet sind. Gut 60 % der Landfläche Svalbards sind vergletschert.

      Man spricht von einer Polarnacht, wenn die Sonne mindestens 6° unter dem Horizont steht. In Longyearbyen ist das vom 11. November bis zum 30. Januar der Fall. Erst am 08. März läßt sich die Sonne wieder über den Bergen im Süden blicken. Da sich die Sonne weder nachts noch tagsüber weit vom Horizont entfernt, entstehen längere Dämmerungen mit unglaublich schönen Lichtstimmungen.

      Am artenreichsten ist auf Spitzbergen die Vogelwelt. Insgesamt brüten auf Svalbard etwa 30 Vogelarten regelmäßig, dazu kommt noch eine größere Anzahl seltener Gäste. Zahlreichster Brutvogel ist der kleine Krabbentaucher und auch die Dickschnabellumme brütet in teilweise gewaltigen Kolonien. Es gibt diverse Möwenarten (Dreizehenmöwe Rissa tridactyla), Raubmöwen (Schmarotzerraubmöwe, seltener Spatel- und Falkenraubmöwe), Eissturmvögel etc. Häufig ist auch die Eiderente, seltener die Prachteiderente. Drei Gänsearten brüten regelmäßig (Weißwangen-, Kurzschnabel- und Ringelgans). Es gibt eine Reihe kleinerer Wat- und Tundravögel wie das Thorshühnchen, Meerstrandläufer, Sterntaucher etc. Sehr selten ist die Rosenmöwe dafür kommt die aggressive Küstenseeschwalbe umso häufiger vor.

      Die Säugetierfauna ist artenarm. Das einzige echte Landsäugetier ist das Rentier, das auf den meisten Inseln des Archipels vorkommt. Der Eisfuchs folgt oft dem Eisbären im Treibeis. Marine Säugetiere sind deutlich artenreicher, auch der Eisbär zählt hierzu, von dem es einige tausend im Einzugsgebiet gibt. Diese Population bewegt sich ständig zwischen Svalbard, hier vor allem dem Osten, und Franz Josef Land hin und her. Das Walross, ein Charaktertier der Hocharktis, hat sich an einer Reihe von Ruheplätzen mittlerweile wieder etabliert und nimmt weiterhin im Bestand zu. Auch Robbenarten sind häufig, in küstennahen Gewässern vor allem die Bartrobbe und Ringelrobbe. In jüngeren Jahren, etwa seit 2010, hat die Häufigkeit von Walbeobachtungen in Spitzbergens Gewässern deutlich zugenommen. Spektakuläre Walbeobachtungen auf einer Spitzbergen-Umrundung sind mittlerweile schon fast eher die Regel als die Ausnahme.

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    Kathrin Brockmann
    Zum Hopfengarten 10
    63303 Dreieich-Offenthal

    Mobil: +49 (0) 177-34 994 74
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